Recyclinghöfe, Schotterwerke, Sägebetriebe — für die Buchhaltung gibt es Software, für die Logistik gibt es Software. Aber wo wieviel von welchem Material liegt und was damit passiert, weiß oft nur, wer nachschauen geht. Kedge füllt diese Lücke mit einer gemeinsamen Karte am Smartphone. Was ankommt, taucht auf. Was erledigt ist, verschwindet. Der Vorarbeiter tippt das Ziel an, der Fahrer sieht, was wohin muss. Antippen statt eintippen, zeigen statt beschreiben. Das System versteht dabei, was auf dem Hof passiert: ob der Radlader fährt, lädt oder steht, und wie viel Zeit in Arbeit fließt. Wird eine Waage angebunden, fließen Wiegedaten automatisch ein. Wird ein Anbaugerät gewechselt, passen sich die Aktionen in der App an. Statt Prozesse zu definieren zeichnet man ein, was auf dem Hof steht. Den Rest lernt Kedge im laufenden Betrieb. LKW warten kürzer, Fehlbeladungen sinken, und was Behörden brauchen, wird nebenbei dokumentiert.
