Von EEG-Kappen und Saftpressen...
Eine alltagstaugliche „EEG-Kappe“, die Epileptiker vor Anfällen warnen soll und eine Saftpresse, die nach einem völlig neuen Prinzip funktioniert, das sind die Innovationen, die Studierende im Rahmen des aktuellen „product innovation project “ der TU Graz entwickelt haben.
Beim "product innovation project" arbeiten Studierende verschiedener Disziplinen und Universitäten in mehreren Ländern gemeinsam an einer Aufgabe. Ziel ist - unterstützt von einem namhaften Industriepartner - im Team einen funktionierenden Prototypen zu bauen. Gleich zwei Prototypen sind so heuer aus einer Kooperation von Studiosi der TU Graz mit ihren Kollegen der Karl-Franzens-Universität Graz, der slowenischen Universität Maribor und der finnischen Aalto University entstanden.
Don't change lifestyle - change cap
Während eine Gruppe an einem neuen Press-Prinzip für Obst und Gemüse ("
first Infreshion") arbeitete entwickelte die Gruppe "
smaXperts" eine EEG-Messkappe, die zukünftig Epileptiker vor einem Anfall warnen, gleich die Rettung rufen und vor allem auch im Alltag nutzbar sein soll. „Eine Schwierigkeit bestand bislang im aufwendigen Aufbringen der Elektroden“, weiß Peter Rabanser, „Kopf“ der „smaXperts“. Die Herausforderung lösten die Studierenden mit einer bereits zum Patent angemeldeten Erfindung: Ähnlich wie bei einem Filzstift bleibt die Spitze der Elektrode ständig feucht.
In Auftrag gegeben hat das EEG-Kappen-Projekt „smaXtec”, ein Startup-Unternehmen der TU Graz, das vom Science Park Graz unterstützt wird. "Wir wollten eine neue Anwendungsform für unsere Funkdatenlogger-Technologie im Bereich der Humanmedizin finden", erklärt Mario Fallast, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der smaXtec GmbH. Auf die Weiterentwicklung des vielversprechenden Prototypen darf man gespannt sein.
Nähere Informationen:
http://www.productinnovation.tugraz.at
http://www.smaxtec.com