Seit der Gründung 2002 bringt der Science Park Graz (SPG) Ideenbringer auf Schiene, indem er sie bei der Unternehmensgründung begleitet. Bei der Pressekonferenz am 8. Juni im Science Park Graz sprachen Mag. Ing. Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des SPG und Landesrat Dr. Christian Buchmann über die erfolgreiche Bilanz des Gründerzentrums: 51 Projekte wurden in den vergangenen Jahren aufgenommen und damit mehr als 200 Arbeitsplätze geschaffen. Zwei Unternehmer stellten ihre Innovationen vor.
Wenn es um Beratung, Coaching, Infrastruktur und die Finanzierung sowie Akquisition von Fördermitteln geht, ist der Science Park Graz seit 2002 kompetenter Ansprechpartner für Innovationsträger. Die Gründerprojekte des SPG kommen aus den verschiedensten Bereichen wie Medizin, Biotechnologie, Maschinenbau, Informatik oder Industrial Design. Sie alle verbindet das hohe wirtschaftliche Wachstumspotenzial. Die bisher aufgenommenen 51 Gründerprojekte und 32 angemeldeten Patente haben in der Steiermark mehr als 200 Arbeitsplätze geschaffen.
„Die Wertsteigerung von Unternehmen, die der Science Park Graz bisher betreut hat, bewegt sich in der Höhe von 82 Millionen Euro. Ein Beleg dafür, dass Innovationen gefördert gehören und einen starken Beitrag für die heimische Wirtschaft leisten“, so Ing. Mag. Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des Science Park Graz.
„Im Science Park Graz schaffen junge Akademiker nicht nur ihren eigenen, sondern langfristig auch zusätzliche Arbeitsplätze – und diese durchwegs in innovativen Wachstumsbereichen. Das wirkt dem Brain Drain entgegen und ist mit ein Faktor, warum die Steiermark mit 4,3 Prozent die regional höchste Forschungs- und Entwicklungsquote in Österreich hat und damit Vizeeuropameister ist“, so Dr. Christian Buchmann, Landesrat für Wirtschaft und Innovation.
Sensor für Kühe und mehr Erfolg für künstliche Befruchtung bei Menschen
Die Produkte der Gründerprojekte sind Innovationen, die Abläufe vereinfachen und neue Ergebnisse zutage fördern. Wie zum Beispiel Mario Fallast und DI Dr. Stefan Rosenkranz von smaXtec, die Sensoren entwickelt haben, die Kühe einfach verschlucken. Aus dem Magen der Tiere senden sie wichtige Informationen zur Fütterung und Krankheitsfrüherkennung an den zentralen Computer.
Eine weitere Innovation stammt vom Team von Single Cell Dimensions: Dr. Jochen Geigl, Univ.-Prof. DDr. Erwin Petek und Univ.-Prof- Dr. Michael Speicher verbessern und entwickeln Technologien zum Nachweis von genetischen Veränderungen in der Erbinformation des Menschen. Durch die dadurch verbesserte Auswahl von Eizellen können zum Beispiel die Erfolgsaussichten bei einer künstlichen Befruchtung maximiert werden. Auch in der Tumordiagnostik ermöglicht das Wissenschafter-Team bahnbrechende Erkenntnisse.
Nach dem Pressegespräch besuchte Dr. Buchmann das SPG-GründerInnenbüro und informierte sich über die dort ansässigen Projekte.