I2T2B - Idea to Team to Business - Der Hintergrund
Von der Geschäftsidee zum marktfähigen Produkt, vom Produkt zum Unternehmen mit Zukunft!
Haben Sie sich schon mal gefragt, was Sie eigentlich nach Ihrem Studium machen wollen/wie Ihre beruftliche Zukunft aussehen könnte? Hatten Sie vielleicht schon mal eine Idee für neues oder verbessertes Produkt, ein Verfahren oder eine Dienstleistung? Und haben Sie auch schon darüber nachgedacht, ob diese Idee wirtschaftlich nutzbar wäre? Haben Sie auch überlegt, wie man das angehen könnte? Mit wem? Und mit welchem Geld?...
…Schon mal daran gedacht, sich selbständig zu machen?
I2T2B -
Für alle, deren Zukunftsvorstellungen über ein einfaches Angestelltenverhältnis hinausgehen.
Für alle, die ihre Ausbildung, ihr Wissen und ihre kreative Energie in erster Linie für sich selbst nutzen wollen.
Für alle, denen noch die richtigen Informationen, Partner oder finanziellen Mitteln für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen fehlen.
Für alle, die sich vorstellen könnten, UnternehmerIn zu werden.
Eine Initiative des Science Park Graz in Kooperation mit der Technischen Universität, der Medizinischen Universität und der Karl-Franzens-Universität.
Das Motiv
Studierende und AbsolventInnen unserer Universitäten und Fachhochschulen finden immer wieder hervorragende Ansätze für neue verbesserte Lösungen. Oft sind es nur gedankliche Zwischenergebnisse im Verlauf von Studium, Diplomarbeit oder Dissertation. Vieles davon ließe sich aber durchaus wirtschaftlich nutzen und könnte die Ausgangsbasis für ein künftiges Unternehmen sein. Mitunter auch für eine Patenteinreichung mit Lizenzierung. Was jedoch oft fehlt ist eine Austauschmöglichkeit mit gleichgesinnten KollegInnen die ähnliche unternehmerische Ambitionen haben, weil man einander nicht kennt, oder sich nur zufällig über den Weg laufen kann. Hier möchte der Science Park Graz eine neue Plattform anbieten, ein Forum, um aus einer guten Idee, einer Geschäftsidee, ein marktfähiges „Produkt“ entstehen zu lassen. In der weiteren Folge, über Teambildung, Businessplan und Realisierung, vielleicht auch ein neues, erfolgreiches Unternehmen mit großer Zukunft.
Die Geschäftsidee
Alle Unternehmen haben gemeinsam, dass am Anfang jemand eine gute Idee hatte. Dies können Geschäftsideen zu neuen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren sein. Im Allgemeinen kann man damit aber Probleme besser lösen als bisher. Wie diese Ideen zustande gekommen sind, wird oft in den später dokumentierten „Erfolgsgeschichten“ der Unternehmen überliefert. Oft waren es nicht gut gelöste Prozesse im beruflichen Umfeld, eigene Gedanken und Entwicklungen im Verlauf von Studien, oder auch ein selbst beobachteter Mangel aus dem privaten Alltag. Viele Geschäftsideen entwickeln sich dann, wenn sich Märkte verändern und neue Märkte entstehen (Beispiel: Internet Business). Vieles ergibt sich aus dem stetigen gesellschaftlichen Wandel heraus, oder aufgrund technologischer, klimatischer oder gesetzlicher Veränderungen. Manche Geschäftsideen entstehen auf der Rückseite von Servietten … Dabei muss es sich nicht unbedingt um etwas wirklich Einzigartiges, Neues handeln. So manche Idee entstand aus einer neuen Kombination von Vorhandenem. Latent vorhandenen Bedürfnisse, Problembereiche oder Angebotslücken sind die Fundgruben für neue Lösungen. Dies gilt für Alltagsbereiche genauso wie für die Welt der Wirtschaft, der Technik oder der Medizin. Aus einer gute Geschäftsidee sollte man jedenfalls immer versuchen ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln!
Das Team
„Vier Leute tragen ein Klavier leichter als Einer!“ Seit langem ist die Tatsache bekannt, dass die in einer Teamarbeit erbrachten Leistungen einer Gruppe, qualitativ und quantitativ besser sind, als die Addition der isoliert voneinander erbrachten Leistungen der einzelnen Gruppenmitglieder. Das Ausmaß dieses Leistungsvorteils hängt von der Aufgabe selbst, der Zusammensetzung der Gruppe und der Koordination des Zusammenwirkens ab. Daher kommt der Teambildung bereits in der allerersten Phase der Unternehmensentstehung grosse Bedeutung zu. Auch wenn die Geschäftsidee zunächst nur von einer Persönlichkeit stammt, tut man sich in weiterer Folge zu zweit bereits leichter. Idealerweise finden sich Teams, wo die beiden Grundfunktionen Technik i. w. S. und Administration, von jeweils einem der Partner arbeitsteilig übernommen werden. Hier bietet eine interfakultär, ja interuniversitär eingerichtete Plattform optimale Voraussetzungen – ganz besonders in der Universitäts- und Fachhochschulstadt Graz! Beispiele: PhysikerIn mit medizintechnischem Interesse und einer guten Anwendungsidee, findet BetriebswirtIn zur Gründung eines Medizintechnik-Unternehmens. Oder: InformatikerIn entwickelt ein neuartiges Sicherheitssystem und findet Fachhochschul-AbsolventIn mit Verkaufserfahrung, zum Aufbau eines Unternehmens für elektronische Sicherheitssysteme usw. Im Science Park Graz finden sich immer wieder solche Teams, die sich kennengelernt haben und gemeinsam am Aufbau ihres Unternehmens arbeiten.
Das Business
Wie kann aus einer guten Geschäftsidee ein Unternehmen entstehen? Mit dieser Frage befassen sich potentielle UnternehmerInnen immer wieder. Eine sinnvolle Empfehlung ist, sich einfach an kompetenter Stelle zu erkundigen. Eine eigens für akademische UnternehmensgründerInnen geschaffene Einrichtung ist der Science Park Graz. Hier erhalten Interessierte von Anbeginn an Hilfestellung durch Beratung und Coaching. Dabei gilt es zunächst die Idee auf ein bis zwei A4 Seiten zu formulieren. Damit vereinbart man einen Termin für ein Erstgespräch im Science Park. Die Geschäftsidee wird daraufhin von Spezialisten auf ihre Marktfähigkeit geprüft und bei positiver Einschätzung ein Businessplan erstellt. Damit kann man dann vor einen international zusammengesetzten Projektbeirat treten, welcher aufgrund seiner Expertise eine Weiterverfolgung der Idee befürwortet oder eher von der Umsetzung abrät. Befürwortet auch der Aufsichtsrat die Realisierung der Geschäftsidee, steht einer für eineinhalb bis zwei Jahre anberaumten Aufnahme in den Science Park Graz (SPG) nichts mehr im Wege. Es stehen im SPG eine umfangreiche Palette an Fördermöglichkeiten, ein vollwertiger Arbeitsplatz mit Infrastruktur, betriebswirtschaftliche Beratung und viele andere nützliche Einrichtungen als Vorbereitung auf das Leben als Unternehmer zur Verfügung. Besonders das Coaching und die Beratung werden in den nächsten Jahren den Schwerpunkt bilden, um die Chancen auf das künftig erfolgreiche Unternehmen noch weiter zu erhöhen. Sehr begünstigend für einen Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit könnte man etwa folgende wichtige Wesensmerkmale nennen: problemlösungsorientiertes Denken, Kreativität, Empathie, d.h. Einfühlungsvermögen in das Wesen und die Denkweise anderer Menschen, die Neigung zur Teamarbeit und natürlich das gewisse Quäntchen Mut sich als selbständiger Unternehmer zu bewähren.

