pba³ – Peptid basierende antimikrobielle und anti-endotoxische Agentien

Was tun, wenn Antibiotika keine Wirkung mehr zeigen? Sieg im Kampf gegen resistente Bakterien durch "pba³"…

Unternehmen:
pba³ – Peptid basierende antimikrobielle und anti-endotoxische Agentien
Geschäftsführung:

Univ.-Doz. Dr. Karl Lohner

Branche:
Biotech - Research and Development
Tätigkeit:
Entwicklung von neuartigen antimikrobiellen und anti-endotoxischen Wirkstoffen zur Bekämpfung Antibiotika-resistenter Bakterien und Endotoxin induzierten Erkrankungen.
Kontakt:

pba³ – Peptid basierende antimikrobielle und anti-endotoxische Agentien
Rotmoosweg 33b
8045 Graz
Tel.: +43 (0)316/4120323
Fax: +43 (0)316/873- 9109
Email: karl.lohner@oeaw.ac.at

Projekt:

Was tun, wenn Antibiotika keine Wirkung mehr zeigen?

Sieg durch pba³ im Kampf gegen resistente Bakterien, die weltweit im Vormarsch sind, in Zeiten, in denen die Zulassung von neuen Antibiotika kontinuierlich abnimmt. Schon die WHO fordert eindringlich einen sorgfältigeren Umgang mit Antibiotika und vor allem die Entwicklung neuartiger Wirkstoffe. Eng verknüpft mit dieser Problematik ist das Auftreten von septischen Komplikationen bei der Antibiotikatheraphie, ausgelöst durch bakterielle Zellfragmente, sogenannte Endotoxine, die nicht effektiv behandelt werden können, was sich beim septischen Schock in einer hohen Mortalitätsrate (bis zu 50%) widerspiegelt.

pba³, ein spin-off Projekt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), adressiert dieses globale Gesundheitsproblem und entwickelt neuartige Wirkstoffe, die sich durch einen dualen Wirkmechanismus auszeichnen. Diese Substanzen (Peptide, abgeleitet aus einem Eiweiß in der Muttermilch) zerstören spezifisch die Zellhüllen von Antibiotika-resistenten Bakterien, ohne dabei an Zellrezeptoren (Proteine) zu binden. Zusätzlich verhindern sie die Ausbildung von septischen Komplikationen, in dem sie die beim Abtöten freigesetzten bakteriellen Endotoxine neutralisieren. Die Entwicklung dieser Peptide, die erfolgreich in-vivo getestet und zum internationalen Patent angemeldet wurden, gelang über ein europäisch-amerikanisches Forschungskonsortium unter der Leitung von Karl Lohner, stellvertretender Direktor des in Graz ansässigen Institutes für Biophysik und Nanosystemforschung der ÖAW. Mit der Firmengründung von pba3 sollen nun diese Forschungsergebnisse auf den Markt gebracht werden, wobei sich pba³ als translationale Entwicklungsfirma mit dem Fokus auf Anti-infektiva und Anti-endotoxin Anwendungen sieht. Ziel ist es, eine Produktentwicklung von (prä)klinischen Tests bis zur Auslizensierung der Schlüsselsubstanzen an strategische Partner umzusetzen.

Team:

pba³ wurde vom Biophysiker Karl Lohner initiiert, unterstützt von Dr. Kirsten Tangemann, ehemalige Geschäftsführerin des Science Park Graz. Beide greifen auf eine internationale biophysikalische Ausbildung zurück, entwickelten aber aufgrund ihrer Berufslaufbahn ergänzenden Fähigkeiten, die sie nun unternehmerisch nützen. Frau Dr. Tangemann kümmert sich daher um die wirtschaftlichen Aspekte des Projekts, während der Schwerpunkt von Karl Lohner im wissenschaftlichen Bereich liegt. Dr. Peter Hecht unterstützt das Team im Bereich der strategischen Planung und Entwicklung des Geschäftsmodels und stellt auch ein Bindeglied zu klinischen Belangen / Pharmapartnern dar.

Mentoren:
  • Mag. Dr. Peter Hecht, ehemaliger CEO von Oridis, Graz, und TRIPOS, Bude, Cornwall, UK
  • Dr. Kirsten Tangemann, Quadris consulting Gmbh
� 2006 Science Park Graz GmbH � Pl�ddemanngasse 39 � A-8010 Graz � Tel +43 (0)316 / 873-9101 � Fax +43 (0)316 / 873 - 9109